
Komma-Plan-Nutfräser (auch bekannt als Komma-Nutfräser oder Plan-Komma-Fräser) sind Spezialwerkzeuge in der CNC-Bearbeitung für die Bearbeitung ringförmiger Plannuten und speziell geformter Plannuten. Sie sind nach ihrem Schnittkantenquerschnitt benannt, der einer „Komma (,)“-Form ähnelt, und sind pri...
Komma-Plan-Nutfräser (auch bekannt als Komma-Nutfräser oder Plan-Komma-Fräser) sind Spezialwerkzeuge in der CNC-Bearbeitung für die Bearbeitung ringförmiger Plannuten und speziell geformter Plannuten. Sie sind nach ihrem Schneidkantenquerschnitt benannt, der einer „Komma (,)“-Form ähnelt, und werden hauptsächlich für Arbeitsbedingungen verwendet, mit denen herkömmliche Nutfräser nicht zurechtkommen, wie z. B. asymmetrische Plannuten und schmal-tiefe Plannuten. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Beschreibung aus Sicht der Struktur, Parameter und Anwendungen:
Schneidenmorphologie: Die Schneide besteht aus einem geraden Segment (Hauptschneide) und einem Bogensegment (Übergangsschneide), die ein Gesamtkommaprofil bilden – das gerade Segment ist für das Schneiden von Nutboden/Nutwand verantwortlich, während sich das Bogensegment an Nutmündungsübergänge oder speziell geformte Nutprofile anpasst. Die Schneidkante ist scharf, weist keine toten Ecken auf und ermöglicht die Bearbeitung schmaler Nuten mit einer Mindestbreite von 0,5 mm.
Fräserkörperstruktur: Verwendet eine integrierte Hartmetall- (WC-Co) oder gelötete Einsatzstruktur (das Einsatzmaterial ist Hartmetall/PKD und der Schneidbalken ist legierter Stahl). Der Mähbalken ist als gerader Balken oder um 90° gebogener Balken ausgeführt, um den Freiraumanforderungen bei der Planbearbeitung gerecht zu werden. Einige Modelle sind mit internen Kühllöchern ausgestattet (Spanabfuhr mittels Hochdruckkühlmittel).
Positionierungsgenauigkeit: Die Wendeschneidplatte und der Schneidbalken verwenden eine hochpräzise Positionierungsnut (Positionierungsgenauigkeit ±0,005 mm) mit einem Rundlauffehler von ≤0,01 mm nach dem Spannen, wodurch die Maßhaltigkeit der Stirnnuten sichergestellt wird.
Typische Bearbeitungsobjekte: Ringnuten und Dichtungsnuten an der Stirnseite von Hydraulikventilblöcken; Positionierungsnuten und speziell geformte Montagenuten an der Stirnseite von Motorenddeckeln; Ölnuten und Labyrinthnuten an der Stirnseite von Lagerblöcken; schmal tiefe, speziell geformte Nuten an der Stirnseite von Luft- und Raumfahrtkomponenten (z. B. Stirnseitennuten von Motorgehäusen).
Prozessvorteile: Löst das Problem der „Stirnflächenbearbeitungsinterferenz“ bei gewöhnlichen Nutfräsern (die gebogene Konstruktion ermöglicht eine enge Nähe zur Werkstückstirnfläche). Asymmetrische Nutprofile werden in einem Durchgang geformt (keine mehrfachen Durchgänge erforderlich), wodurch die Bearbeitungseffizienz im Vergleich zu gewöhnlichen Nutfräsern um über 30 % erhöht wird. Kein Risiko von Schneidkantenabplatzungen und die bearbeitete Oberflächenrauheit kann Ra0,4 μm erreichen, wodurch die Präzisionsanforderungen von Präzisionsstirnflächennuten erfüllt werden.