
Rhombische CNC-Wendeschneidplatten gehören zu den am häufigsten verwendeten Arten von Wendeschneidplatten in CNC-Dreh- und Bohrprozessen. Sie sind nach ihrer rhombischen Form benannt (ein Viereck mit parallelen gegenüberliegenden Seiten und festen eingeschlossenen Winkeln zwischen benachbarten Seiten) und eignen sich hauptsächlich für Bearbeitungen wie Außendrehen, Innenbohren und Plandrehen.
Form und Winkel:
Der Einsatz ist vollständig rhombisch, wobei sein Kernmerkmal ein fester eingeschlossener Winkel zwischen zwei benachbarten Schneidkanten (Schneidenwinkel) ist. Übliche Schneidenwinkel sind 35°, 55°, 60° und 80°, wobei die rhombische 80°-Wendeschneidplatte (z. B. CNMG-Serie) am häufigsten verwendet wird. Die Wendeschneidplatten sind doppelseitig (bei einigen Modellen einseitig) und verfügen jeweils über zwei bis vier verwendbare Schneiden. Die Schneidkanten sind mit Spanbrechernuten ausgestattet (Allzweck-, Endbearbeitungs- oder Grobbearbeitungsarten) und die Unterseite ist mit Positionierungslöchern oder Positionierungsnuten versehen (kompatibel mit Werkzeughalter-Klemmmechanismen).
Modernstes Design:
Die Schneide wird in die Hauptschneide (zuständig für die Hauptschneide) und die Nebenschneide (zuständig für die Oberflächenbearbeitung von Werkstücken) unterteilt. Einige Wendeschneidplatten sind mit Kantenfasen (zur Erhöhung der Schneidkantenfestigkeit) oder einer Passivierungsbehandlung (zur Vermeidung von Absplitterungen) versehen. Die Form der Spanleitnuten richtet sich nach dem bearbeiteten Material (z. B. breite Spanleitnuten für Werkstücke aus Stahl, schmale für Gusseisen).
Positionierungsstruktur:
Im Mainstream wird die kreisförmige Lochpositionierung (Zentrallochklemmung) oder die Senkbohrungspositionierung (Hebelklemmung) mit einer Positionierungsgenauigkeit von ±0,005 mm und einem Rundlauffehler von ≤0,01 mm nach dem Klemmen verwendet, um eine einheitliche Bearbeitungsabmessung sicherzustellen.