
Das ist ein Trepanning-Werkzeug (auch als Hohlbohrer oder Kernbohrer bekannt), ein spezielles Schneidwerkzeug für die Tieflochbearbeitung, das durch das Schneiden einer Ringnut effizient Material entfernt und einen festen Kern intakt lässt. Es ist ideal zum Schruppen von tiefen Löchern mit großem Durchmesser und reduziert den Materialabfall und die Bearbeitungszeit erheblich.
| Komponente | Funktion | Material/Eigenschaften |
|---|---|---|
| Schneideinsätze | Primäre Schneidkanten für die ringförmige Materialentfernung | Hartmetall (z. B. YG8, WC-Co) oder beschichtetes Hartmetall, geeignet für Kohlenstoffstahl, Edelstahl, Titanlegierungen usw. |
| Führungspolster | Stabilisieren Sie das Werkzeug und stellen Sie die Geradheit/Zylindrizität des Lochs sicher | Wolframcarbid-Einsätze mit einem Abstand von 0,02–0,05 mm zur Lochwand, um die Werkzeugablenkung zu minimieren. |
| Werkzeugkörper | Zur Montage von Einsätzen und Führungsleisten, integriert Kühlmittelkanäle | 42CrMo-legierter Stahl, wärmebehandelt auf HRC 30–35 für hohe Steifigkeit und Schlagfestigkeit. |
| Verbindungsschnittstelle | Zum Anschluss an Tieflochbohrrohre oder Werkzeughalter | Präzise Gewinde- oder Kegelpassung zur Gewährleistung der Konzentrizität und Drehmomentübertragung. |
| Parameterkategorie | Typische Spezifikationen | Notizen |
|---|---|---|
| Kompatibler Lochdurchmesser | φ80–φ500 mm | Größere Durchmesser auf Anfrage lieferbar. |
| Maximale Bearbeitungstiefe | 5000 mm | Hängt vom Maschinenhub und der Bohrrohrlänge ab. |
| Anzahl der Schneideinsätze | 4–8 Stück | Gleichmäßig verteilt für stabilen Schnitt. |
| Anzahl der Führungsplatten | 4–6 Stück | Versetzt mit Einlagen für optimale Führung. |
| Kühlmitteldruck | 5–15 MPa | Stellt sicher, dass die Späne aufgehängt und reibungslos abgeführt werden. |
| Empfohlene Schnittparameter | Schnittgeschwindigkeit v = 40–80 m/min Vorschubgeschwindigkeit f = 0,15–0,4 mm/U | Je nach Werkstückmaterial anpassen; Hartmetalleinsätze ermöglichen höhere Geschwindigkeiten. |
| Bearbeitungsgenauigkeit | Lochtoleranz IT8–IT10 Oberflächenrauheit Ra 3,2–6,3 μm | Für eine höhere Präzision ist eine anschließende Nachbearbeitung (z. B. Honen) erforderlich. |